Fahrradgeschwindigkeit

Seit kurzem habe ich ein Fahrrad. Tolle Sache. Besonders bei kurzen Strecken kommt man doch schneller voran, als wenn man bis zum Bahnhof laufen, auf den Zug warten , und die kurze Strecke fahren würde. Und es hat noch einen anderen Vorteil: Niemand kann hinter mir im Windschatten laufen.

Ich weiß noch, als ich das erste Mal nach dem Übergriff Fahrrad fuhr. Jedes Auto, das von hinten an mir vorbeidüste, war eine Tortur. Mit Tränen in den Augen war ich damals das letzte Stück bis zum Restaurant gefahren. Dieses Mal gab mir das Fahrrad Sicherheit. Schnell konnte ich jeden hinter mir lassen.

Nun gut, an einer engen Stelle, wo ich mich zwischen einem parkenden Auto und einem Hauseingang durch schlängeln musste, hatte ich für einen kurzen Moment das Bild vor Augen, wie es wäre, wenn mich jetzt jemand auf den Boden reißen würde. Ein Tritt und Peng. Dann würde mir das Fahrrad gar nichts bringen.

Doch als der Bürgersteig wieder breiter wurde, konnte ich das Bild aus meinem Kopf verbannen. Nach wenigen Minuten war ich schon zu Haus und hinter der Eingangstür verschwunden.

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